Museum Ludwig, Foto: Thomas Riehle
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Museum Ludwig

Museum Ludwig, Foto: Thomas Riehle
Museum Ludwig, Foto: Thomas Riehle
Museum Ludwig, Foto: Thomas Riehle
Museum Ludwig, Foto: Thomas Riehle

Hein­rich-Böll-Platz
50667 Köln
Tel.: 0221 221 261 65
Homepage

Öffnungszeiten:

Di-So 10.00-18.00 Uhr

Louise Lawler: Adjusted

11.10.2013 - 26.01.2014

Louise Lawlers Fotografien von Kunstwerken in Museen, Privaträumen, auf Auktionen oder im Depot machen deutlich, wofür wir normalerweise blind sind. Sie zeigen, wie sehr die Bedeutung von Kunst durch den Kontext, die Nachbarschaft, das Arrangement geprägt wird - und dass es eine wertfreie Präsentation von Kunst nicht gibt.
Scharfsinnig, manchmal ironisch und oft entlarvend analysiert die 1947 geborene Konzeptkünstlerin seit 30 Jahren das Kunstsystem mit all seinen komplexen Regeln. Lawler nähert sich gewissermassen dem Saum der Kunst und schafft in formal ausgeprägten und exzentrischen Kompositionen hintergründige Kommentare poetischer Beiläufigkeit. Ihr Werk, geprägt von der Institutionskritik der frühen 70er Jahre, ist im Umfeld der Pictures Generation anzusiedeln, zu der auch Richard Prince oder Cindy Sherman zählen. Ihre Anfänge sind jedoch stark von der Institutionskritik der frühen 1970er Jahre geprägt und so wurden ihre Arbeiten zunächst als kunstsoziologische Kommentare interpretiert, welche die ästhetischen, ökonomischen und historischen Bedingungen der Kunst reflektieren.
Das Museum Ludwig hat der Künstlerin für ihre erste umfassende Werkschau in Deutschland das gesamte Haus geöffnet. Rund 80 Werke umfasst die Ausstellung und zeigt neben einer Übersicht ihrer wichtigsten Werke auch eine Reihe von Arbeiten aus ihrem Archiv, die noch nie öffentlich gezeigt wurden und ebenso neue Werke, welche in der Begegnung mit der Sammlung des Museum Ludwig überraschende Situationen hervorbringen.

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