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Manor Kunstpreis St.Gallen 2019: Sebastian Stadler

Kunstmuseum St.Gallen
St. Gallen | 16.11.2019-16.02.2020
Sebastian Stadler (*1988 St.Gallen) erhält den Manor Kunstpreis St.Gallen 2019. In seinem die Medien der Fotografie und des Videos umfassenden Schaffen thematisiert der Künstler die Besonderheiten seiner Umgebung: Unauffälliges gerät in den Fokus der Kamera und wird zum Bildmotiv. Scheinbar Unbedeutendes oder Nebensächliches erhält in der fotografischen Umsetzung eine konzise Wirkung....
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Souvenir Suisse - Meisterblätter aus der Stiftung Familie Fehlmann

Reinhart am Stadtgarten
Winterthur | 21.09.2019-02.02.2020
Erinnerungen sind das Bleibende im Gedankengut von Reisenden, heute wie damals. Seien es Fotos, Postkarten oder Ansichten der besuchten Gegenden oder das gute alte Skizzenbuch. Sie alle sind hilfreiche Gedankenstützen. Als die Schweiz im 18. Jahrhundert zum Reiseziel und als «Tempel der Natur» beschrieben wurde, in dem man «bey jedem Schritte die wunderbarsten Abwechslungen der herrlichsten Aussichten erwarten» durfte, war der Boden für einen blühenden Tourismus geschaffen. Damit einher ging eine neue Art der Bildproduktion, die eben dieser Erinnerung diente: In den 1760er Jahren erfand der Winterthurer Landschaftsmaler, Zeichner und Radierer Johann Ludwig Aberli die handkolorierte Umrissradierung, eine klug gewählte Mischung zwischen Druckgraphik und Aquarell. Als «Aberlische Manier» bekannt, wurde sie in der Folge von Künstlern wie Heinrich Rieter und Gabriel Lory aufgenommen und weiterentwickelt. Ihre bezaubernden Blätter waren hochbezahlte Souvenirs, die als Abbild des «Arkadien Europas» weite Verbreitung fanden. Die Stiftung Familie Fehlmann in Winterthur, die 2016 auf Initiative des Winterthurers Heinz Fehlmann-Sommer (1919–2015) gegründet worden ist, besitzt eine faszinierende Sammlung dieser Druckgraphik in «Aberlis Manier». Von seinem Vater Heinrich Fehlmann-Richard (1880–1952) in jahrelanger Beschäftigung und mit viel Liebe und Kennerschaft zusammengetragen, werden die Blätter nun zum hundertsten Geburtstag des Stiftungsgründers erstmals der Öffentlichkeit präsentiert. Zusammen mit den reichen Beständen an Gemälden und Zeichnungen im Kunst Museum Winterthur zeigt die Ausstellung ein facettenreiches Bild der Schweiz, das ihre Wahrnehmung im Ausland nachhaltig prägte und wesentlich zur Identitätsbildung der Schweiz, wie wir sie heute sehen und verstehen, beitrug....
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Letzte Lockerung: Arbeiten von Anne Jud, Klara Lidén, Lili Reynaud-Dewar, Philipp Timischl u.a.

Kunsthalle Bern
Bern | 17.08.2019-06.10.2019
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Albert Oehlen

Kunstmuseum St.Gallen
St. Gallen | 06.07.2019-10.11.2019
Das Trio Kippenberger, Büttner, Oehlen stand am Beginn einer Malerei, die sich als „bad painting“ genüsslich gegen modernistische Zwänge und eine neue Lust nach „wilden“ Bildern auflehnte. Die Ausstellung im Folkwang-Museum, 1984, Wahrheit ist Arbeit wurde zum Manifest, wobei Oehlen sich mehr für die Malerei interessierte, die ab da zum eigentlichen Thema seiner Arbeit wurde. Albert Oehlen (*1954 Krefeld) studierte in Hamburg bei Claus Böhmler und Sigmar Polke. Von 2000 bis 2009 hatte er eine Professur an der Kunstakademie Düsseldorf inne. Mit seiner Frau Esther Freund und seiner Tochter Maya lebt er seit 2002 in Gais. Er ist der Region dadurch eng verbunden – und dies ganz natürlich, parallel zu seiner globalen Ausstellungspraxis als einer der bedeutendsten Vertreter experimenteller Malerei....
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Stunde Null. Kunst zwischen Resignation und Aufbruch

Kunsthaus Zürich
Zürich | 07.06.2019-22.09.2019
Im Mittelpunkt dieser Ausstellung steht die Frage nach der Entwicklung der Kunst zwischen dem Schicksalsjahr 1933 und dem Jahr 1955. Gezeigt werden Werke aus der Kunsthaus-Sammlung, darunter europäische (viele davon aus der Schweiz) und nordamerikanische. Wie haben Künstlerinnen und Künstler mit ihrem Schaffen auf die massiven Zäsuren von Faschismus und Zweitem Weltkrieg reagiert? Und wie fanden sie nach dem Zweiten Weltkrieg und bis in die Mitte der 1950er-Jahre neue Wege, der Existenz – und der Existenz der Kunst selber – Gestalt zu verleihen? Die Antworten auf diese Fragen, wie sie sich aus der Kunsthaus-Sammlung heraus ergeben, sind spannend und oft überraschend. Mit Werken von Serge Brignoni, Alberto Giacometti, Fritz Glarner, Sophie Taeuber-Arp, Pablo Picasso, Joan Miró, Wols, Helen Dahm, Germaine Richier, Jean-Paul Riopelle, Nicolas de Staël, Jackson Pollock u. a. In einer separaten Präsentation werden die Forschungsergebnisse zur Herkunft der Werke auf Papier thematisiert, die das Kunsthaus in den Jahren 1933 bis 1950 für die Grafische Sammlung erworben hat....
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Die neue Fotografie. Umbruch und Aufbruch 1970-1990

Kunsthaus Zürich
Zürich | 15.11.2019-09.02.2020
Die Sammlungsausstellung thematisiert die neuen künstlerischen Wege der Fotografie der 1970er- und 1980er-Jahre in der Schweiz und international. Die Fotografieszene wurde stark vom allgemeinen Aufbruch in der zeitgenössischen Kunst beeinflusst, in der man aufgrund der zeitlichen Begrenztheit von Performance- und Konzeptkunst die Fotografie als reines Dokumentationsmedium nutzte. Fotografinnen und Fotografen mit praktisch-kommerzieller Ausbildung standen Künstler-Amateuren gegenüber. Anhand von rund 30 Einzelwerken und Editionen werden diese gegensätzlichen Haltungen in einem spannungsreichen Diskurs dargestellt. Am Ende steht die Innovation – die Fotografie erobert neue Räume und prägt die Ästhetik neuer Medien....
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Aus der Serie «AS 15-16», 2018 © Luciano Rigolini
Aus der Serie «AS 15-16», 2018 © Luciano Rigolini

Mondsüchtig - Fotografische Erkundungen

Fotostiftung Schweiz
Winterthur | 08.06.2019-06.10.2019
Die Mondlandung am 21. Juli 1969 war ein Jahrhundertereignis. Fünfzig Jahre nachdem der erste Mensch seinen Fuss auf die Mondoberfläche setzte, fragt die Fotostiftung Schweiz nach der fotografischen Darstellung dieses Gestirns, das die Fantasien der Menschen schon seit jeher beflügelt. Dabei geht es nicht so sehr um eine wissenschaftliche oder dokumentarische Auseinandersetzung mit dem Mond als vielmehr um die bildhafte Übersetzung einer schwer fassbaren Erfahrung. Die «Entzauberung» des Monds ist ein Schock, der auch künstlerische Energien freigesetzt hat. Die romantische Verklärung hat einer Diskussion um die Rolle des Menschen im Universum Platz gemacht. Dies kommt etwa in konzeptuellen und erkenntniskritischen Ansätzen zum Ausdruck, die aber immer auch die sinnliche Faszination bewahren, die vom Mond ausgeht. Was die in der Ausstellung vertretenen Positionen eint, ist die Befragung eines Ereignisses, dessen Ambivalenz auch heute noch zu denken gibt: Die Grossartigkeit der Unternehmung und der sie ermöglichenden technischen Leistungen kontrastieren mit der Banalität des Vorgefundenen und der Motive der Raumfahrtmissionen, des Space Race. Neben ausgewählten historischen Werken werden in erster Linie zeitgenössische Arbeiten und Installationen vorgestellt....
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Because the Night

Fotomuseum Winterthur
Winterthur | 07.12.2019-16.02.2020
Ausgehen, sich in die tanzende Menge stürzen, einige Stunden dem Alltag entfliehen und sich seinen Sehnsüchten hingeben: Clubs sind Orte, an denen sich Subkulturen bilden, Randfiguren ein Zuhause finden und geheime Identitäten ausgelebt werden können. Verschiedene (Musik-)Szenen vereinen die sozialen und politischen Haltungen ihrer Schöpfer_innen und derer, die an den Anlässen mitfeiern. Die thematische Ausstellung und das dazu erscheinende Magazin sind diesen besonderen Stunden der Nacht gewidmet. Anhand der fotografischen Produktion von Bieke Depoorter, Georg Gatsas, Bárbara Wagner, Tobias Zielony u.a. werden das facettenreiche Clubgeschehen verschiedener Länder gezeigt und die unterschiedlichen kulturellen Praktiken sowie aktuellen Club-Ästhetiken reflektiert....
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Matisse - Metamorphosen

Kunsthaus Zürich
Zürich | 30.08.2019-08.12.2019
Henri Matisse (1869 – 1954) war bereits zu Lebzeiten als revolutionärer Maler und Erfinder der «Papiers découpés» berühmt. Dass er aber auch in Ton und Gips modellierte und Wert darauf legte, als Bildhauer öffentlich wahrgenommen zu werden, ist weit weniger bekannt. Dabei stellen die vier Bronzereliefs «Rückenakt (I-IV)» nicht nur sein plastisches Hauptwerk, sondern auch einen Meilenstein in der Skulptur der Moderne dar. Im Mittelpunkt der Ausstellung steht Matisse’ künstlerische Methode, die er bei fast allen seiner wichtigsten Plastiken anwendete: Ausgehend von einer naturalistisch anmutenden Gestaltung, abstrahierte er seine Figuren immer stärker bis hin zu einer radikalen Stilisierung. Dabei hielt er die entscheidenden «Zustände» als eigenständige Plastiken fest und führt uns so seinen Schaffensprozess vor Augen. Gleichsam einer Metamorphose wandeln sich seine Bronzen von einer Naturform zu einer Kunstform. Dieser Prozess der Verwandlung findet Parallelen in seinem malerischen und zeichnerischen Werk. Diese werden in der Ausstellung erstmals zueinander in Beziehung gesetzt. Matisse’ unterschiedliche Inspirationsquellen – Aktfotografien, afrikanische und antike Vorbilder – sowie Fotografien, die den Künstler als Bildhauer zeigen, runden diese fokussierte Schau ab und präsentieren den französischen Meister von einer etwas unbekannteren Seite....
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Thea Djordjadze

Kunstmuseum Winterthur
Winterthur | 07.09.2019-17.11.2019
Thea Djordjadzes skulpturale Werke sind nicht immer auf den ersten Blick als solche zu erkennen; oft schafft die Künstlerin raumgreifende Installationen, die sie erst in situ als Reaktion auf den konkreten Raum oder den Kontext einer Institution entwickelt. Für ihre Einzelausstellung 2017 in der Pinakothek der Moderne, realisierte sie überdimensionierte, den Raum strukturierende Vitrinen, in denen sie eine Auswahl von Papierarbeiten der Graphischen Sammlung München präsentierte. Zugleich gestaltete sie für die Betrachter bequeme Sitzinseln. Ihre künstlerische Praxis greift zuweilen tief in die institutionellen Strukturen ein; dadurch könnte sie als Prozess des fortdauernden Kontextualisierens, Rekonfigurierens und Neuordnens von vorhandenen und neuen Objekten verstanden werden, als Zustand des Provisoriums, welches das Potential des Wandels in sich trägt. Diese Vorläufigkeit ist auch ihren Skulpturen aus «armen», kunstfremden Materialien eigen. Oft scheinen ihre Arbeiten zerbrechlicher, ergänglicher Natur zu sein, für den Moment geschaffen, mit einer gewissen Offenheit, der die Künstlerin erst im Moment der Ausstellung eine gültige Form verleiht – zumindest auf Zeit. 1971 in der georgischen Hauptstadt Tiflis geboren, studierte Djordjadze an der Gerrit Rietveld Academie in Amsterdam und der Kunstakademie Düsseldorf. Seit 2009 lebt und arbeitet sie in Berlin. Ihr Schaffen war in den vergangenen Jahren in internationalen Gruppenausstellung, unter anderem an der Art Berlin Contemporary (2008), an der Documenta 13 in Kassel (2012) und an der Biennale von Venedig (2015) sowie in Einzelausstellungen in der Malmö Konsthall (2012), im MoMA PS1, New York (2016), in der Wiener Secession (2016) und im Portikus, Frankfurt (2018) zu sehen. Eigens für das Kunst Museum Winterthur wird die Künstlerin neue raumgreifende Installationen entwickeln....
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Neon Wrapping Lightbulbs, 1967 (Detail) Ehemalige Sammlung Rolf Ricke im Kunstmuseum St.Gallen, Kunstmuseum Liechtenstein, Vaduz, MMK Museum für Moderne Kunst Frankfurt am Main, erworben 2006 Installationsansicht, Kunstmuseum St.Gallen Foto: Sebastian Stadler © 2019 Keith Sonnier Artist Rights Society (ARS), New York / ProLitteris, Zürich
Neon Wrapping Lightbulbs, 1967 (Detail) Ehemalige Sammlung Rolf Ricke im Kunstmuseum St.Gallen, Kunstmuseum Liechtenstein, Vaduz, MMK Museum für Moderne Kunst Frankfurt am Main, erworben 2006 Installationsansicht, Kunstmuseum St.Gallen Foto: Sebastian Stadler © 2019 Keith Sonnier Artist Rights Society (ARS), New York / ProLitteris, Zürich

Keith Sonnier: Catching the Light: Sending and Receiving – Early Sculptures and Videos

Kunstmuseum St.Gallen
St. Gallen | 06.04.2019-20.10.2019
Keith Sonniers Schaffen hat die Vorstellung, was Skulptur ist oder sein könnte, radikal verändert. 1941 in Mamou, Louisiana, geboren, ging er nach dem Abschluss an der Rutgers University 1966 nach New York. Zusammen mit Eva Hesse, Mary Heilmann, Barry Le Va, Bruce Nauman, Richard Serra, Joel Shapiro, Richard Tuttle und Jackie Winsor gehörte er zu den Wegbereitern der sogenannten «New Sculpture», die eine prozessuale Kunst mit industriellen und ephemeren Materialien begründete....
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The 500 Million Year Collaboration

Kunsthalle Bern
Bern | 19.10.2019-08.12.2019
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