Hamburger Bahnhof - Museum für Gegenwart (Foto: Maximilian Meisse)
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Hamburger Bahnhof - Museum für Gegenwart

Hamburger Bahnhof - Museum für Gegenwart - Berlin. Berlin-Tiergarten, Invalidenstr. 50. © Staatliche Museen zu Berlin / Maximilian Meisse
Hamburger Bahnhof - Museum für Gegenwart - Berlin. Berlin-Tiergarten, Invalidenstr. 50. © Staatliche Museen zu Berlin / Maximilian Meisse
Hamburger Bahnhof - Museum für Gegenwart (Foto: Maximilian Meisse)
Hamburger Bahnhof - Museum für Gegenwart (Foto: Maximilian Meisse)

Invalidenstr. 50-51
10557 Berlin
Tel.: 030 266 424242
Homepage

Öffnungszeiten:

Di-Fr 10.00-18.00 Uhr
Do bis 20 Uhr
Sa+So 11.00-18.00 Uhr

Wolfgang Tillmans - Lighter

21.03.2008 - 24.08.2008
Der deutsche Künstler Wolfgang Tillmans ist in den 1990er Jahren mit originellen Porträts und Momentaufnahmen aus dem Bereich der Popkultur bekannt geworden. Mit einer räumlichen Inszenierung aus Porträts, Stilleben, Natur- und Stadtansichten gewann er im Jahr 2000 den begehrten „Turner Prize“ in London. Seitdem erweiterte Tillmans kontinuierlich die Bandbreite seiner Arbeit und konzentrierte sich auch auf Vorgänge des Fotografierens selbst, auf Strukturen und Beschaffenheiten der fotografischen Papiere. Diese neueren, oft ganz „abstrakten“ Arbeiten stehen im Zentrum der Ausstellung, die mit über 200 Arbeiten aus den Jahren von 1986 bis 2008 zu den bislang größten Tillmans-Ausstellungen in Deutschland zählt. Der Titel „Lighter“ (von engl. „Anzünder“) bezieht sich dabei auf eine Serie von Arbeiten, bei denen die Magie des belichteten Papiers ganz im Vordergrund steht. Die Fotografie fungiert hier nicht mehr als Abbildungsmedium, sondern vor allem als materielles Objekt. In den sog. „paper drops“ wird die reale Wirkung der Papiere in fast grafisch anmutenden Kompositionen übersetzt und dadurch erneut geradezu „greifbar“. Bei anderen Arbeiten dominieren die drucktechnischen Prozesse und sorgen für aufregende Wechselspiele zwischen Motiv und Oberfläche, Bild und Objekt. Der Rundgang führt von den frühen Fotokopierarbeiten und einer Rekonstruktion des vielteiligen Turner-Prize-Raumes bis hin zur politisch ausgerichteten Tischinstallation „Truth Study Center“. Die Ausstellung endet mit einem Fokus auf ganz aktuelle Arbeiten. Zur Ausstellung erscheint eine Publikation im Hatje-Cantz-Verlag, die als Paperback an der Museumskasse und als Hardcover im Buchhandel erhältlich ist.

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