Hamburger Bahnhof - Museum für Gegenwart (Foto: Maximilian Meisse)
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Hamburger Bahnhof - Museum für Gegenwart

Hamburger Bahnhof - Museum für Gegenwart - Berlin. Berlin-Tiergarten, Invalidenstr. 50. © Staatliche Museen zu Berlin / Maximilian Meisse
Hamburger Bahnhof - Museum für Gegenwart - Berlin. Berlin-Tiergarten, Invalidenstr. 50. © Staatliche Museen zu Berlin / Maximilian Meisse
Hamburger Bahnhof - Museum für Gegenwart (Foto: Maximilian Meisse)
Hamburger Bahnhof - Museum für Gegenwart (Foto: Maximilian Meisse)

Invalidenstr. 50-51
10557 Berlin
Tel.: 030 266 424242
Homepage

Öffnungszeiten:

Di-Fr 10.00-18.00 Uhr
Do bis 20 Uhr
Sa+So 11.00-18.00 Uhr

Black Mountain. Ein interdisziplinäres Experiment 1933-1957

05.06.2015 - 27.09.2015

Das 1933 im US-Bundesstaat North Carolina gegründete Black Mountain College erlangte aufgrund seines progressiven und zu dieser Zeit einzigartigen Ausbildungskonzepts schnell Berühmtheit. Künstler wie John Cage und Merce Cunningham, Cy Twombly und Robert Rauschenberg waren unter den zahlreichen bedeutenden Persönlichkeiten, die dort lehrten und studierten. Im Sinne der reformpädagogischen Ideen des Philosophen John Dewey gegründet, hatte das experimentelle, interdisziplinäre Lehrinstitut einen enormen Einfluss auf die Entwicklung der Künste in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts.
Der Hamburger Bahnhof – Museum für Gegenwart – Berlin widmet diesem legendären universitären Experiment erstmals in Deutschland eine umfangreiche Ausstellung. Innerhalb einer vom Architektenteam raumlabor berlin entwickelten Ausstellungsarchitektur werden Werke sowohl der am College lehrenden Dozenten – der Bauhauslehrer Josef Albers und Anni Albers sowie Richard Buckminster Fuller, John Cage, Franz Kline oder Charles Olson – als auch Studierenden wie Ruth Asawa, Ray Johnson, Robert Rauschenberg und Cy Twombly zu sehen sein. Zahlreiche fotografische und filmische Dokumente sowie die vom College veröffentlichten Publikationen geben einen Einblick in die Arbeitsweise dieses Instituts und in das Leben auf dem Campus. Um die Aktualität der pädagogischen Ansätze des Colleges zu untersuchen, führen Studierende verschiedener Kunsthochschulen während der gesamten Laufzeit in der Ausstellung Archivmaterialien in Form von Lesungen, Konzerten und Performances auf. Eigens für diese Aufführungen entwickelte der Künstler und Komponist Arnold Dreyblatt dafür ein Konzept unter dem Titel „Performing the Black Mountain Archive".

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