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Finnland-Institut in Deutschland für Kultur, Wissenschaft und Wirtschaft


Georgenstr. 24 (1. OG)
10117 Berlin
Tel.: 030 520 02 60 10
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Öffnungszeiten:

Mo-Mi 11.00-17.00 Uhr
Do 11.00-19.00 Uhr
Fr 11.00-15.00 Uhr

Hamburger und Döner mit Sauerkraut: eine deutsch-finnische Mahlzeit

07.11.2008 - 12.12.2008
Eine Mahlzeit wird hier wider Erwarten nicht aufgetischt – die Ausstellung stellt vielmehr ein Aufeinandertreffen der Künstler dar, die in drei unterschiedlichen Jahrzehnten geboren wurden und deren Werke somit auch ihre jeweilige Zeit widerspiegeln: Expression, Romantik und postmoderne Spielfreude mit jeder Menge Erfahrung, Humor und tückischen Ingredienzien gespickt. Petri Hytönen, geboren 1963 in Porvoo/Finnland, ist einer der bedeutendsten Aquarellmaler und Gegenwartskünstler in Finnland. 1999 veranstaltete das Museum für zeitgenössische Kunst Kiasma in Helsinki eine umfassende Retrospektive seiner Werke. 2004 wurden seine Arbeiten im Rahmen des Helsinki Festivals, des größten Kulturfestivals Finnlands, im Amos-Anderson-Kunstmuseum ausgestellt. Darüber hinaus ist sein breites Schaffen in zahlreichen finnischen und skandinavischen Sammlungen zu sehen. Petri Hytönens und Jukka Vikbergs Werke wurden in Deutschland und Spanien bereits früher zusammen gezeigt. – Von Petri Hytönen stammt das Titelbild dieses Programms. Hans Scheib, geboren 1949 in Potsdam, gehört zu den wichtigsten deutschen Expressionisten der Gegenwart. Scheib arbeitet vor allem mit Holz, steht aber auch für ein breites grafisches Schaffen. 1971–1976 studierte er Bildhauerei an der Hochschule für Bildende Künste in Dresden, verließ die DDR aber 1984 und siedelte nach West-Berlin um. Hans Scheib hat einen großen Freundeskreis von finnischen Künstlern, Musikern und Theaterleuten. Seine Werke wurden 2000 auch in der Galerie Forum Box in Helsinki gezeigt. Seit seiner Studienzeit in Dresden kennt Scheib den finnischen Bildhauer Jukka Vikberg. Jukka Vikberg, geboren 1951 in Pyhäjärvi/Finnland, ist Bildhauer. Er arbeitet mit Glasfaser, die er bemalt. Oft verwendet er auch Elektronik, Ton und Bewegung als Teil seiner Werke. Vikberg war 1997–1999 Vorsitzender des finnischen Bildhauerverbands. In jüngerer Zeit waren seine Werke besonders häufig in Schweden zu sehen. Jukka Vikberg hat sich ferner mit dem Inszenieren und Kuratieren größerer Ausstellungen einen Namen gemacht. So war er im Jahr 2000 an Transitions – finnische Bildhauer in der Kunsthalle Rostock und 2002 an Klosterstrasse/Berlin in der Ruine der Franziskaner-Klosterkirche in der Klosterstraße in Berlin-Mitte beteiligt.

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