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Timo Wopp

Timo Wopp (Foto: Knut Gminder)
Timo Wopp (Foto: Knut Gminder)

Ultimo (Die Jubiläumstour)

Nach zehn Jahren körperbetonter Kabarettarbeit zieht Timo Wopp in die vorerst letzte Schlacht um seine humoristische Daseinsberechtigung. EXIT - IMMER NOCH BESSER ALS ARBEITEN ist nicht nur eine auf die Bühne gebrachte Work-Hard-Play-Hard-Show, sondern auch ein tiefes Eintauchen in seine bisherigen Programme „Passion – Wer lachen will muss leiden“, „Moral – Eine Laune der Kultur“ und „Auf der Suche nach dem verlorenen Witz“. Dementsprechend wird Timo Wopp sein Publikum in Grund und Boden und sich selbst um Kopf und Kragen coachen, seine eigene moralische Flexibilität zur Show stellen und sich niemals zu schade dafür sein, selbst auf den abwegigsten Comedy-Pfaden noch neue Witze zu finden.
Der Christian Lindner des Kabaretts, die hässliche Fratze der Gleichberechtigung, der Businesskasper unter den Comedians, der Geisterfahrer auf deutschen Humorautobahnen, der Udo Lindenberg des Motel One. Der diplomierte Kaufmann, Ex-Berater und Jonglier-Heinz Timo Wopp war und wollte immer so viel sein. Doch vor allem ist er auch in seinem Jubiläumsjahr nach wie vor eins: stets bemüht, neue Wege zu finden, der Orientierungslosigkeit in unserer digitalen Welt ein Gesicht zu geben - und zwar seins. Unter dem Motto „Nicht nur Content auch Inhalte“ wird er auch wieder kräftig was in die Luft werfen. Denn einer muss es ja machen.

Auf der Suche nach dem verlorenen Witz

Timo Wopp, der Geisterfahrer auf deutschen Kabarett-Autobahnen, macht sich in seinem dritten Abendprogramm auf die Suche nach dem verlorenen Witz. Denn Timo Wopp hat einfach keinen Bock mehr. Keinen Bock mehr, heftiger zu sein als die Realität. Keinen Bock mehr, stärker zu polarisieren als die Trumps dieser Welt. Keinen Bock mehr auf... ja, auf was eigentlich?! Witzig zu sein? Jokes zu reißen wie Wölfe die Schafe im Brandenburger Land? Keine Ahnung. Klingt jetzt alles ein bisschen negativ. Weiß er selber. Ist es aber nicht. Denn zum Glück hält sich Wopp bei seiner aberwitzigen Analyse sklavisch an sein einziges Credo: #nofilter! Das ist total positiv und voll inklusiv. Es erlaubt ihm nämlich, sehr feinfühlig auf den Gefühlen wirklich aller herumzutrampeln. Gern auch auf seinen eigenen. Dabei leidet er, sehr zur Freude seiner Zuhörer, natürlich wie ein Hund. Er ist männlich, weiß, heterosexuell - kurz das größte Opfer des öffentlichen Spottes. Aber er macht es sich nicht in der Rolle eines jammernden Ü-40-Emos bequem. Er trauert nicht seinen verlorengegangenen Privilegien nach. Stattdessen zieht er mannhaft und voll scharfsinniger Selbstironie in den Kampf um seine komödiantische Daseinsberechtigung, sucht gleichermaßen verzweifelt wie erfolglos nach Exit-Optionen und jagt sein Publikum dabei über neue, noch nicht plattgetrampelte Comedypfade. Bevor er sich schließlich seine kruden Statements selbst um die Ohren haut, lässt der einstige Weltklassejongleur sicherheitshalber auch wieder was durch die Luft fliegen. Warum? Weil er´s kann. Noch.
Über Timo Wopp Timo Wopp hat Betriebswirtschaftslehre studiert und war als Unternehmensberater tätig. Parallel zum Studium arbeitete er als professioneller Jongleur auf deutschen und internationalen Variet.bühnen. 2007 war er der erste deutsche Jongleur mit einem Solovertrag beim Cirque du Soleil. Schließlich entdeckte er sein kabarettistisches Talent und ist mittlerweile als vielfach preisgekrönter Kabarettist Stammgast im TV, u.a. bei: „Die Anstalt“ / ZDF, „Pufpaffs Happy Hour“ /3sat, „Schlachthof“ / BR, u.v.m.

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